Wie füttere ich meinen Hund?

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So errechnen Sie die Futtermenge für Ihren Hund:

Die Futtermenge für Ihren erwachsenden Hund liegt zwischen 2 und 3% des Körpergewichts. Beachten Sie Aktivität, Alter und Kastration! Diese Faktoren beeinflussen den Futterbedarf Ihres Vierbeiners. Beginnen Sie lieber mit einer etwas kleineren Menge (z.B. 2%). Innerhalb weniger Tage sehen Sie am Verhalten und am Gewicht, ob diese Menge für Ihren Hund das richtige ist.

Bei Welpen rechnen Sie mit bis zu 6% vom Körpergewicht, bei Junghunden im Wachstum liegt der Bedarf bei 4-5%.


Fleisch:

Beim gesunden Hund ca.70% der Gesamtration ( bei Welpen und wachsenden Hunden auch 80%)

Aufteilung der Bestandteile:

  • 50% Muskelfleisch
  • +15% Innereien (Leber Niere, Herz)
  • +20% Pansen/Blättermagen
  • +15% Knochen

Werden diese Mengen eingehalten, ist eine hohe Nährstoffversorgung gewährleistet. Eine gute Fleischqualität optimiert zusätzlich die Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen. Knochen können auch gewolft sein, wenn Ihr Hund Probleme mit dem Fressen ganzer Knochen hat.


Pflanzliche Erzeugnisse:

Beim gesunden Hund (Welpen oder wachsenden Hund) ca. 20-30% der Gesamtration                                       Aufteilung der Bestandteile:

  • 75% Gemüse  (inkl. Salat o. Ähnliches)
  • + 25%   Obst

oder

  • 40 % Gemüse  (inkl. Salat o. Ähnliches)
  • + 40% Pseudogetreide/Kartoffel
  • + 20 % Obst

Alle Mengen können über die Woche verteilt werden. Sie müssen also nicht täglich alle Komponenten im Futter haben.


Ihr Hund benötigt Fett! Das absolute Mininmum sind 5% Fett in der Futterration. Besser sind bis zu 10-20% Fett, je nachdem wie Ihr Vierbeiner es verträgt oder auch benötigt (Schlittenhunde im Training brauchen auf jeden Fall 25% Fett). Am besten benutzt man fettes Muskelfleisch oder man gibt zusätzlich Schaffett oder auch Schmalz.

Der fleischfreie Tag ist wichtig! An diesem Tag geben Sie kein Fleisch. Dieses ersetzen Sie durch Ei, Milchprodukte, Fett und/oder mehr Pseudogetreide. Dies gilt nur für den erwachsenen Hund! Bei Welpen und Junghunden verzichten wir auf den Tag ohne Fleisch.
Sie sehen, dass diese Fütterung ganz leicht ist. ProperDog hilft Ihnen hierbei mit ausgesuchten Produkten, die das Herstellen der Hundemahlzeit deutlich vereinfachen.

Gerne fertigen wir Ihnen einen individuellen Ernährungsplan (Aufwandspauschele 22,00 Euro), der Ihnen bei der Umstellung hilft oder geben Ihnen eine kostenlose Futterempfehlung.

 Eine Barfempfehlung zum Ausdrucken finden Sie hier.

So leicht geht es!

Futterzubereitung

Die Zubereitung einer Mahlzeit für Ihren Vierbeiner sollte sich ohne weiteres in den Alltag integrieren lassen. Dies ist mit den Produkten von ProperDog ganz leicht.

Fütterung Frischfleisch + Gemüsemix von ProperDog:

  • Nehmen Sie beim gesunden, erwachsenen Hund ca. 70% Fleisch und 30% Flocken (Nassgewicht).
  • Geben Sie die errechnete Flockenmenge (ein Viertel des Gewichtes von frischem Gemüse/Obst) in die Futterschüssel
  • Übergießen Sie diese mit heißem Wasser (je wärmer das Wasser, um so kürzer die Einweichzeit). Nehmen Sie hierzu mindestens die vierfache Menge an Wasser. Das Futter sieht jetzt wie ein Eintopf mit viel Flüssigkeit aus.
  • Lassen Sie die Flocken mindestens 15 Minuten quellen.
  • Mischen Sie das Frischfleisch unter und geben Sie Öl und Zusätze dazu.

Guten Appetit!


Fütterung Trockenfleisch + Gemüsemix von ProperDog

Bei Fütterung von reiner Trockenware (Trockenfleisch + Flocken) teilen Sie die, für Ihren Hund nach seinem Gewicht errechnete, Frischfuttermenge einfach durch 4. (Frischfleischgewicht : 4, Gemüse :4)

  • Auch hier halten Sie sich an das Verhältnis von 70 : 30 für den gesunden, erwachsenen Hund.
  • Füllen Sie Trockenfleisch und Gemüsemix in den Futternapf und begießen es mit heißem Wasser (mindestens die 4fache Menge des Gemüseflockenanteils)
  • Mindestens 15 Minuten einweichen. Das Gemüse quillt sehr stark, das Trockenfleisch wird weich.
  • Öl hinzufügen und andere Zusätze ihrer Wahl beimengen
  • Quick-Barf übergießen Sie auch mit heißem Wasser, lassen quellen und fügen dann die Futterzusätze hinzu.
  • Viel Freude beim Füttern!

Stellen Sie sicher, dass die Mahzeit für Ihren Hund nicht zu heiß ist. Hier empfiehlt es sich, dies auf dem Handrücken zu testen. Bei Babys prüft man so auch die Temperatur der Milch und des Breis. Einfach ein bisschen auf den Handrücken geben: Fühlt es sich zu heiß an, noch länger abkühlen. Fühlt sich die Temperatur angenehm an, kann gefüttert werden.

Am einfachsten ist es, wenn man das Futter vor dem Spaziergang vorbereitet. Dann ist es auf jeden Fall genügend aufgequollen und auch abgekühlt.

Die Tagesportion kann auch auf einmal zubereitet werden. Eventuelle Reste können bis zu nächsten Mahlzeit im Kühlschrank (oder an einem anderen kühlen Ort) aufbewahrt werden.

Welche Futterzusätze sollte ich geben!

Viele Hundebesitzer denken “Viel hilft viel”. Das ist nicht richtig. Futterzusätze sollten vernünftig dosiert werden.

Die wichtigsten Zusätze sind:

  • Öl, nutzen Sie ein Öl mit vielen ungesättigten Fettsäuren (z.B. Wildlachsöl, Leinöl, Barfers Omega 3-6-9 Öl usw.) 1/2 – 2 TL je nach Größe des Hundes täglich
  • Calcium 50-100mg pro Kg/Körpergewicht pro Tag (z.B. Eierschalenpulver), wenn Sie keine Knochen füttern. Dosierung auf der Verpackung des Herstellers!
  • Ascophyllum Nodosum (1/4 TL für einen Hund mit 15kg) 3x pro Woche
  • Lebertran (1-4 Kapseln (je nach Hundegröße) 2x pro Woche. Bei der Fütterung von Wilddorschöl ist das nicht nötig. Es beinhaltet schon alle Stoffe aus dem Lebertran.
  • Ei (1-2 Eigelb, viele füttern auch das ganze Ei) pro Woche

Kräuter:

  • Viele Kräuter haben eine heilende Wirkung. Deswegen werden sie auch bei bestimmten Erkrankungen eingesetzt. Das sollte auch so bleiben.
  • Wenn Sie verschiedene Gemüsemischungen von ProperDog im Wechsel füttern, bekommt ihr Hund schon Luzerne, Brennnessel und Klettenlabkraut. Zur Abwechslung kann zusätzlich Barfer´s Green Power beigemischt werden. Auch etwas grüner Salat (dunkelgrüne Sorten, kein Kopfsalat, am besten Bio oder aus dem Garten) befriedigt das Bedürfnis nach “Grün”. Das ist vollkommen ausreichend.

Von Mischungen mit vielen verschiedenen Kräutern (30 oder mehr) ist abzuraten. Es können sich unerwünschte Wirkungen einstellen.


Weitere Zusätze:

  • Fett (z.B. Schaffett), um die Ration energiereicher zu gestalten, für Haut und Fell
  • Immunsystem stärkende Produkte (z.B. Moringa, Chia-Samen, Katzenkralle, Cranimals, Hagebutte) als Kur im Wechsel über das Jahr verteilt
  • Zusätze als Begleitung und Hilfe bei Erkrankungen, eventuell auch zur Vorbeugung (z.B. Roots, Derma-Phyt, Canhydrox GAG, ProBio Immun, Krillmehl)
  • Vitamin- Mineralstoffmischungen bei Mangel oder zur Vorbeugung besonders bei Junghunden (Barfers Best Junior, Caniletten, Schindeles Mineralien, Multivitaminkonzentrat Nieren-Spezial)
  • Hanfmehl für ältere Hunde, in der Rekonvaleszenz, bei Jungtieren, bei besonderen Belastungen oder Erkrankungen

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